Allgemeine Geschäftsbedingungen für Coaching und Beratung (AGB)

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen dem Coach und der Beraterin Sabine Neumann (nachfolgend Coach genannt) und dem/der Coachee/Teilnehmer/-in als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der/die Coachee /Teilnehmer/-in das generelle Angebot des Coaches, die Beratung in beruflichen und privaten Entscheidungssituationen (Coaching) annimmt.

3) Der Coach ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn er aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen und beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch der Coaches für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen, erhalten.

§ 2 Inhalt des Dienstvertrags

1) Der Coach erbringt seine Dienste gegenüber dem/der Coachee/Teilnehmer/-in in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Beratung, Schulung und Prävention anwendet. Der Coach ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des/der Coachee/Teilnehmer/-in entsprechen, sofern der/die Coachee/Teilnehmer/-in hierüber keine Entscheidung trifft.

2) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Coachees kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten Coaching- bzw. Trainingsleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels des/der Coachee/Teilnehmer/-in.

Soweit der/die Coachee/Teilnehmer/-in die Anwendung der Empfehlungen, Erfahrungen, Gespräche, Maßnahmen oder Trainingsangebote ablehnt und ausschließlich eine spezialisierte Reiseberatung zu Japan wünscht, oder ausschließlich den Relocation-Service ( Deutschland-Japan / Japan-Deutschland in Anspruch nehmen will, hat er das dem Coach gegenüber vor Inanspruchnahme der Dienstes des Coaches schriftlich zu erklären.

§ 3 Rechtliche Rahmenbedingungen des Coaches

1) Coaching und Training sind ausdrücklich in dem von den Vertrags- Parteien vor Inanspruchnahme der Dienste des Coaches festgelegten Umfang zu erbringen. Erweiterungen des ursprünglichen Auftrages sind nur dann verbindlich, wenn diese vom Coach schriftlich bestätigt werden und der Coachee/Teilnehmer/-in um die Erweiterung schriftlich ersucht hat. Gegebenenfalls trifft die Parteien eine Weitere oder eine Ergänzungsvereinbarung.

2) Coaching und Training sind Unterstützungsleistungen und Betreuungsleistungen, z.B. während eines Auslandsaufenthaltes und werden über die gängigen Kommunikationswege, wie Telefon, E-Mail, Skype etc. erbracht.

Vor Ort Betreuungen können nach gesonderter Vereinbarung erbracht werden.

Der Coachee/ die Coachee /Teilnehmer/-in trägt während des gesamten Coaching- bzw. Trainingsprozesses die volle Verantwortung für sein/ihr Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Coaching- bzw. Trainingstermine. Die Teilnahme an einem Coaching bzw. Training setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.

§ 4 Mitwirkung des Coachee/ die Coachee /Teilnehmer/-in

1) Zu einer aktiven Mitwirkung ist Coachee/ die Coachee /Teilnehmer/-in verpflichtet. Eine Beratung ist in den meisten Fällen nur bei aktiver Mitwirkung des Coachee/ die Coachee /Teilnehmer/-in sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für ein Coaching bzw. Training, wie auch für eine aktive Mitarbeit bei allen vom Coachee/ die Coachee /Teilnehmer/-in angefragten und vertraglich vereinbarten Dienstleistungen.

2) Der Coach ist berechtigt, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn der/die Coache die Coaching- bzw. Trainingsinhalte verneint.

Auch der/die Coachee hat das Recht, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist. Dies muss rechtzeitig – mindestens drei Kalendertage vor dem nächsten vereinbarten Beratungstermin und schriftlich erfolgen.

§ 5 Honorierung des Coaches/Trainers

1) Der Coach hat für seine Dienste einen Honoraranspruch. Die Honorare werden grundsätzlich nach dem Bedarf und Umfang der notwendigen Beratungen und Betreuungen individuell vereinbart. Soweit diese ausnahmsweise nicht individuell zwischen dem Coach/Trainer und dem/der Coachee vereinbart worden sind, gelten die Sätze, die in der Preisliste der Coachs aufgeführt sind.

2) Die Honorare sind nach Rechnungsstellung von dem/der Coachee /Teilnehmer/-in innerhalb von 5 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu bezahlen. Zahlungsziele, Ratenzahlungen oder Sonderkonditionen sind vor Beginn des Coachings bzw. Trainings zu vereinbaren und im Coaching- bzw. Trainingsvertrag festzuhalten.

3) Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichtet sich der/die Coachee unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 100 % der Termingebühr, sofern die Absage nicht wenigstens 5 Werktage vor dem Termin erfolgt ist, es sei denn, dass der Coachee/ die Coachee /Teilnehmer/-in ohne Verschulden, z.B. im Falle eines Unfalls, am Erscheinen verhindert ist.

In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart. Ein Nachweis des unverschuldeten Nicht-Erscheinens kann vom Coach verlangt werden.

4) Termine, die von Seiten des Coaches abgesagt werden müssen, werden dem/der Coachee nicht in Rechnung gestellt. Der Coachee/ die Coachee /Teilnehmer/-in hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen den Coach. Dieser schuldet auch keine Angabe von Gründen.

5) Wird ein Coaching- bzw. Trainingstermin ausdrücklich an einem anderen, als dem vereinbarten Ort vereinbart, werden zuzügl. zum Honorar angemessene Reise- und gegebenenfalls anfallende Übernachtungskosten berechnet.

§ 6 Vertraulichkeit des Coachings bzw. Trainings

1) Der Coach behandelt die Daten des Coachee/ der Coachee /Teilnehmer/-in vertraulich und erteilt bezüglich der Inhalte der Gespräche und Übungen sowie deren Begleitumstände und die persönlichen Verhältnissen des Coachee/ der Coachee /Teilnehmer/-in Auskünfte nur mit deren ausdrücklichen Zustimmung.

2) Der Coach führt Aufzeichnungen über seine Leistungen. Dem Coachee/ der Coachee /Teilnehmer/-in steht eine Einsicht in diese Aufzeichnungen zu; er/sie kann eine Herausgabe dieser Aufzeichnungen verlangen und erhält in diesem Fall die dort festgehaltenen Informationen in Kopie.

3) Sofern der Coachee/ die Coachee /Teilnehmer/-in ein detailliertes Protokoll über das Coaching bzw. Training verlangt, erstellt der Coach/Trainer dieses kosten- und honorarpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand aus den Aufzeichnungen.

§ 7 Haftungsausschluss

Schadensersatzansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Der vorstehende Haftungsausschluss gilt auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters, sofern der Teilnehmer Ansprüche gegen diese geltend macht. Von demHaftungsausschluss ausgenommen sind Schadensersatzansprüche aufgrund einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit und Schadensersatzansprüche aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.

Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist. Von dem Haftungsausschluss ebenfalls ausgenommen ist die Haftung für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.

Für Beschädigungen oder Verluste mitgebrachter Gegenstände übernehmen wir ebenfalls nach obiger Maßgabe keine Haftung.

Die im Rahmen der Veranstaltung zur Verfügung gestellten Dokumente werden von uns nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt. Die Haftung und Gewähr für die Korrektheit, Aktualität, Vollständigkeit und Qualität der Inhalte sind ausgeschlossen.

Zudem haften wir nicht für Schäden, die ein Teilnehmer Ihnen gegenüber verursacht

§ 8 Datenschutz

Der Schutz persönlicher Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer „Datenschutzerklärung“ auf unserer Homepage (www.ikigai-neumann.de), die wir Ihnen zudem auch gerne auf Wunsch zusenden.

§ 9 Widerrufsbelehrung und Widerrufsrecht

Sie haben das Recht sämtliche Verträge binnen vierzehn Tagen nach Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beginnt am Tag der Zustellung der Anmeldebestätigung unserseits oder der Zustellung der Buchungsbestätigung Ihrerseits. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Der schriftliche Widerruf ist zu richten an:

Japan-Service IKIGAI Neumann – Die Brücke zwischen den Kulturen, Sabine Neumann, Eichendorffstr. 14, 71735 Eberdingen

Oder per mail an: info@ikigai-neumann.de

§ 10 Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurück zu gewähren. Die Rücksendung z.B. des Seminarmaterials erfolgt stets auf Kosten und Gefahr des Widerrufsempfängers. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht zurückgewähren z.B. bei teilweiser Inanspruchnahme von Seminarleistungen oder Verlust von überlassenen Unterlagen, etc., müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Der Wert der Überlassung, des Gebrauchs oder der Benutzung der Sachen bis zur Ausübung des Widerrufs ist nicht zu vergüten. Die Erstattung von Rückzahlungen wird unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag erfolgen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Buchung eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung etwa anfallende Bankgebühren oder sonstige Entgelte berechnet.

§ 11 Sonstiges/ Anwendbares Recht/ Gerichtsstand

Für die vorstehenden Bedingungen und die Durchführung des Seminares gilt ausschließlich deutsches Recht.

Sofern Sie Kaufmann, eine juristische Person des Privatrechts oder des öffentlichen Rechts sind, ist Vaihingen/Enz ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.

Sollte eine der vorgenannten Bedingungen unwirksam sein oder werden, so bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Die Parteien einigen sich schon jetzt, die unwirksame Regelung durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn der ersetzten Regelung möglichst nahe kommt. Dies gilt auch, falls sich dieser Vertrag als lückenhaft oder undurchführbar erweisen sollte.

Japan-Service IKIGAI Neumann – Die Brücke zwischen den Kulturen

Stand September 2019.